
Mit der Entwicklung und Produktion eines neuen ‚Smart Pole‘ ist VDL Groep der Initiator eines neuen internationalen Ökosystems. Dieses Netzwerk kommt auf sozial verantwortliche und intelligente Weise der steigenden Nachfrage nach Lade- und Messinfrastruktur sowie Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum nach. Das ‚Smart Pole‘ von VDL besteht aus mehreren Typen und kann mit verschiedenen Möglichkeiten zur Konnektivität verschiedener Marken und Lösungen aufgebaut werden. Damit wird den Kunden maximale Flexibilität geboten.
Die Idee für dieses offene System entstand, als klar wurde, dass das zukünftige Stadtbild durch ein wildes Wachstum verschiedener Licht- und Kommunikationsmasten „verschmutzt“ werden würde. Der Energiewandel steckte damals noch in den Kinderschuhen, aber es war klar, dass der Bedarf an einer einzigen Mast, die den öffentlichen Raum zudem mit einer Vielzahl von Funktionen versorgen kann, zunehmen würde. Dabei kann es sich um LED-Beleuchtung, Ladestationen für Fahrzeuge, Kommunikation (WLAN und Datenerfassung), Sensoren, die zum Beispiel die Luftqualität, den Geräuschpegel und/oder Verkehrsbewegungen messen, sowie Wegweisschilder handeln.
Aus der VDL-Philosophie „Kraft durch Zusammenarbeit“ wurden die Masten so entworfen, dass verschiedene Anbieter die unterschiedlichen Funktionalitäten liefern können. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass neue Innovationen und Konnektivitätsmöglichkeiten später ebenfalls an den Mast angebracht werden können. Auf diese Weise können die Masten „mitwachsen“ mit der „intelligenten öffentlichen Umgebung“ von morgen. Als größter Masthersteller der Niederlande wird die VDL Group die intelligente Mastanlage produzieren. „Mit diesem Ökosystem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer optimal lebenswerten urbanen Umgebung, bei der Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung die wichtigsten Grundsätze sind“, erklärt Eric Janssen, Geschäftsführer von VDL Mast Solutions in Oss.
„Dieses ‚Open Smart Pole Ecosystem‘ hilft dabei, Verbindungen herzustellen, mit einer optimalen Wahlfreiheit bei Diensten/Marken und Formen der Zusammenarbeit“, sagt Petra Claessen, CEO des BTG (Brancheverband Telecom Großverbraucher). „Gerade diese unabhängige, aber wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Einrichtungen verleiht der Stadt eine zukunftsorientierte und nachhaltige Infrastruktur.“
„Um unsere Städte lebenswerter, nachhaltiger und schöner zu machen, kommt neue Technologie in unseren öffentlichen Raum“, sagt Programmdirektorin Leonie van den Beuken von Amsterdam Smart City. „Diese Technologien sollen auch schön sein, passend zum Stadtbild, und nur dort installiert werden, wo sie wirklich einen Mehrwert bieten. Also multifunktional und nachhaltig nutzbar. Damit Regierung und verschiedene Marktteilnehmer sie gemeinsam entwickeln und nutzen können, anstatt jeder für sich. Diese Masten sind genau das: schön, multifunctional und einladend zur Zusammenarbeit.“
Für jede spezifische Situation im öffentlichen Raum kann eine bestimmte Zusammensetzung erforderlich sein. Um diesen Bedarf zu decken, wurden vier Varianten entwickelt. Diese reichen von einem Standard-Leuchtenmast mit begrenzten Anschlussmöglichkeiten bis hin zu einem Mast mit einer Höhe von 25 Metern mit vollständigen Anschlussmöglichkeiten. Dabei kann man an das 5G-Netzwerk bis hin zu einem ‘Drohnen-Nest’ denken, bei dem eine Drohne den Zustand einer Brücke oder der Schiene überwacht.
Um unter anderem die Klimaziele zu beschleunigen, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit gewünscht, bei der Raum für die technischen Anwendungen von heute und morgen besteht. Dieser Ansatz wird von allen Partnern (z.B. ABB, ACiiST, Microsoft, Signify und Spie) mit Spezialgebieten in Lösungen wie Laden, Konnektivität, Messung, Beleuchtung und digitalen Aspekten für das System unterstützt. Gemeinsam wird auf diese Weise die Lösung für die Herausforderung entwickelt, mit der Regierungen als Eigentümer des öffentlichen Raums konfrontiert sind.

Direktor Kommunikation und Sprecher der VDL Groep
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