Urknall-Simulation
VDL ETG produceert ultraprecisie prototype onderdelen in moeilijk bewerkbare materialen zoals zuurstofvrij koper voor CERN. Met de deeltjesversneller van CERN in Zwitserland wordt de oer-knal nagebootst.
Deze foto geeft het bewerken van CERN-schijven op een UPT-freesbank weer.

Urknall-Simulation

15 März 2017

VDL ETG hilft dem Forschungszentrum CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) bei seinen Forschungsaktivitäten zur Entstehung des Weltalls. Das Unternehmen liefert ultrapräzise Beschleunigerteile und Submodule, die als Basis für das Herzstück des Teilchenbeschleunigers in der Schweiz dienen - ein spannendes und herausforderndes Projekt.

CERN
Das CERN liegt in der Nähe von Genf in der Schweiz. Es ist in den 1950er Jahren entstanden und zählt zu den größten und renommiertesten Forschungseinrichtungen der Welt. Die CERN-Mitarbeiter beschäftigen sich mit Grundlagenphysik und gehen der Frage nach, wie das Weltall aufgebaut und entstanden ist und wie es funktioniert. Das CERN verfügt über die größten und komplexesten wissenschaftlichen Instrumente zur Erforschung der elementaren Materieteilchen. Damit geht man den Geheimnissen der Natur auf den Grund.

 

Teilchenbeschleuniger
Am CERN wurde ein ringförmiger Teilchenbeschleuniger gebaut, der einen Umfang von 27 km hat und ca. 100 m unter dem Erdboden liegt. Es handelt sich um die größte Maschine, die jemals gebaut wurde. In diesem Ring kreisen Protonenwolken mit Lichtgeschwindigkeit linksherum und rechtsherum. An vier Stellen kann CERN diese beiden Bahnen zusammenstoßen lassen. Wenn die Atomkerne mit Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen, ensteht eine Vielzahl spezieller Teilchen. Die Materie (aus der alles auf der Erde besteht) befindet sich dann vermutlich in einem Zustand, wie er unmittelbar nach dem Urknall herrschte. Eines der gesuchten Teilchen ist das Higgs-Teilchen (auch Gottesteilchen genannt). Man nimmt an, dass sich mit diesem Teilchen, das noch nie von jemandem beobachtet wurde, die Theorie von der Entstehung des Weltalls bestätigen lässt (woher haben Elementarteilchen ihre Masse?). Nach einer Bau- und Testphase von mehr als 30 Jahren wurde der Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen. Nach einem halbjährigen Stillstand wegen einer Störung im Kühlsystem läuft er seit dem Ende des vergangenen Jahres wieder.

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